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Internet
per Funk: Schulzentrum an Datenautobahn angebunden
Am vergangenen Dienstag, 7. Dezember, übergaben
der "Trägerverein für das Bürgernetz Deggendorf
e. V. ", der gemeinnützige Verein "Bürgernetz
Deggendorf" und die Firma "Lothar Mayer
Internetdienstleistungen" in der Aula des
Schulzentrums an der Eggerstraße die Funk-Festanbindung
des Schulzentrums ans Internet seiner Bestimmung.
Diese Zukunftstechnologie stellt im Bereich
der Festanbindungen an das Internet zum ersten
Mal in Niederbayern ihre Praxistauglichkeit
unter Beweis. In Betrieb genommen wurde die
Funk-Anbindung
per Mausklick von den Schulleitern, Oberstudienrat
Albert Zieglmeyer (Robert-Koch-Gymnasium,
Foto re.), Oberstudienrat Gerwig Harant
(Berufsschule II und Wirtschaftsschule, 2. v.
l.) und Oberstudienrat Ulrich Spletter
(Berufsschule I, 2. v. re.). Anwesend waren
auch Vertreter des Landratsamtes sowie das erste
Ehrenmitglied des "Bürgernetz Deggendorf e.
V.", OB Dieter Görlitz. "Der übliche
Weg der Verbindungsaufnahme ist die telefonische
Einwahl in einen Internetknoten", erklärte der
Vorsitzende des "Bürgernetz Deggendorf e. V.",
Wieland Armer (l.). Dieser Knoten befindet
sich im Jugendzentrum in der Bahnhofstraße.
Die Dauer der Verbindung wird von der Telekom
als Ortsgespräch abgerechnet. "Bei vier Schulen,
wie im Schulzentrum, ergeben sich recht hohe
Gebühren mit steigender Tendenz", gab Armer
zu bedenken. Und: "Eine drahtgebundene Standleitung
kann im Moment nur mit Hilfe der Telekom verwirklicht
werden, welche bis jetzt das Monopol für die
so genannte ,letzte Meile' von einem Knoten
zum Endverbraucher hat", fügte er an. Dieses
Monopol werde letztlich mit der Funkanbindung
auf der "letzten Meile" gebrochen. Hauptproblem
dabei: Zwischen dem Knotenpunkt und dem Schulzentrum
muss eine Sichtverbindung bestehen, was im Falle
des Jugendzentrums aber nicht der Fall ist.
Hier sprang Pfarrer Wolfgang Riedl hilfreich
ein, der den Kirchturm von Sankt Martin als
Zwischenstation zur Verfügung stellte. In naher
Zukunft will man das Angebot auch auf andere
Nutzer, wie das Deggendorfer Krankenhaus, die
Volkshochschule oder die Fachhochschule ausdehnen.
Ein weiterer Vorteil für die Schule, neben dem
wirtschaftlichen Aspekt: Ohne weitere Verdrahtung
kann man mit Notebooks, aber auch stationären
Computern im Schulzentrum Verbindung zum Internet
aufnehmen. Neben Mayer und Florian Füessl,
der für die Vernetzung verantwortlich zeichnet,
wird sich Andreas Dischinger um die Realisierung
kümmern. |